Auf dieser Seite berichten wir über Einsätze. Sofern die Möglichkeit besteht, werden an der Einsatzstelle Fotos aufgenommen, die hier gezeigt werden. Eine Auflistung aller Einsätze finden Sie in unserer Datenbank
Dienstag, 15. Mai 2012
Dienstag, 15. Mai, 16.22 Uhr, Einsatz #055/2012 Bad Wildungen-Reinhardshausen Richtung Braunau, H1 PKW Fahrzeug gegen Abrutschen sichern.
Samstag, 21. April Erfasstes Wildschwein in Gegenverkehr katapultiert REITZENHAGEN. Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Wildschwein ist das Tier gegen einen entgegenkommenden Wagen katapultiert worden. Der Schwarzkittel verendete, die Autofahrer blieben unverletzt. Der Unfall am Samstagmorgen um 9.30 Uhr hätte leicht in einem Frontalzusammenstoß enden und einem schlimmeren Ausgang nehmen können, sagte einer der aufnehmenden Polizeibeamten am Mittag gegenüber 112-magazin.de. Der Autofahrer habe bei Gegenverkehr richtig reagiert und sei den beiden Wildschweinen, die zwischen Reinhardshausen und Reitzenhagen über die K 40 liefen, nicht ausgewichen. Eines der Tiere schaffte es noch zur anderen Straßenseite, das andere wurde vom Renault Laguna des 31 Jahre alten Wildungers erfasst - und auf die Gegenspur geschleudert, wo das Tier den VW Up einer 45 Jahre alten Frau aus Wildungen traf. Die beiden Personen am Steuer kamen mit dem Schrecken davon, für das Wildschwein nahm der Unfall ein tödliches Ende. Am Laguna, an dem die komplette Front stark beschädigt und die Motorhaube aus der Verankerung gerissen wurde, entstand nach Einschätzung der Polizei vermutlich Totalschaden. Der Schaden an dem erst ein Jahr alten Auto beläuft sich auf mindestens 10.000 Euro. An dem VW Up entstand ein seitlicher Schaden von etwa 5000 Euro - der Wagen der 45-Jährigen wurde erst vor gut zwei Monaten zugelassen.Nach dem Unfall forderte die Polizei die Wildunger Stützpunktfeuerwehr zur Straßenreinigung an. Sieben Einsatzkräfte unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Jens Golchert rückten mit dem LF16/12 aus, um die Unfallspuren auf der K 40 zu beseitigen. Quelle: www.112-magazin.de
Im Einsatz LF16/12, 7 Einsatzkräfte
Wenn der Kirchturm ruft Einsatz in -kalter- luftiger Höhe Die Feuerwehr Bad Wildungen wurde am Dienstagvormittag zu einem außergewöhnlichen Einsatz gerufen. Eine Wach- und Schließgesellschaft informierte die Leitstelle, dass in der Stadtkirche die Brandmeldeanlage ausgelöst hat. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Polizei und der Küster (per Zufall) schon vor Ort. Stadtbrandinspektor Ralf Blümer entnahm dem Feuerwehrschlüsseldepot den Schlüssel, mit dem er die Türe zur Brandmeldeanlage öffnen konnte. Dort wurde angezeigt, dass im Kirchturm ein Brandmelder ausgelöst hat.
Blümer und der Küster machten sich auf den Weg zur Kirchturmspitze. Dort angekommen standen sie vor einer verschlossenen Tür, in dem dahinterliegenden Raum ist die Telekom mit ihrer Sendeanlage untergebracht. Die Tür war, so der Stadtbrandinspektor, gesichert wie Fort Knox. Deshalb wurden nach und nach mehrere Kräfte nachgefordert, die Werkzeug, Verlängerungskabel, Bohrmaschine sowie Brechwerkzeug nachlieferten.
Nach der langwierigen und vor allem sehr kalten Aktion wurde festgestellt, dass es sich um einen Fehlalarm handelt. 18 Einsatzkräfte waren eineinhalb Stunden im Einsatz. Vor Ort waren vier Feuerwehrfahrzeuge, ELW, VLF10/10, DL(A)K23/12, LF16/24
Übrigens: dass 11-Uhr-läuten werden die Kameraden, die zu diesem Zeitpunkt im Turm waren, noch lange in den Ohren haben...